Pflanzen-Startseite
> Pflanzen > Apfelsorten > Cox Orangenrenette
Apfelsorten - Cox Orangenrenette
Synonyme und fremdsprachliche Bezeichnungen (1,3)
· Cox`s Orange Pippin
· Cox`s Orange
· Russet Pippin
· Verbesserte Muskatrenette
Abstammung und Verbreitung (1,2,3)
Zufallssämling aus dem Buckinghamshire/England
1825 von Herrn R. Cox entdeckt ; seit 1850 im Handel
aufgrund seines außergewöhnlich guten Geschmackes
sehr weit verbreitet;
Mutanten (1)
Zahlreiche Mutanten, welche teils zufällig, teils aber
auch gezielt (durch Bestrahlung) entstanden sind unterscheiden
sich in Fruchtgröße, Deckfärbung und Fruchtansatz
Allgemeines (1,2,3)
Wegen der hohen Fruchtqualität sowohl als Tafelobst,
als auch für die Fruchtbrennerei äußerst beliebt.
Wird häufig zur Zucht herangezogen und ist Vater- bzw.
Muttersorte zahlreicher „neuer“ Apfelsorten (z.B.
Schweizer Orangenapfel, Alkmene, Rubinette...)
Befruchterqualität mäßig,; etwas parthenokarp
veranlagt (Samenbildung oft schlecht)
Standortansprüche (1,2)
Die Sorte gilt ob ihrer ausgeprägten Empfindlichkeit
beim Anbau als ausgesprochen schwierig. Eine stetige Wasserversorgung
und Ernährung des Baumes sind Voraussetzungen für
zufriedenstellende Erträge.
Am wohlsten fühlen sich die Bäume in gemäßigten
Wärmeklima und auf tiefgründigen, gut durchlüfteten,
nährstoffreichen Böden.
Positive Eigenschaften (1,2)
· Ausgezeichneter Geschmack
Negative Eigenschaften (1,2)
· Anfällig für Kreb, Kragenfäule, Blutlaus,
Feuerbrand (?)
· Neigung zur Alternanz und Vergreisung
· Kupfer- und schwefelempfindlich
Literatur:
(1) G. Götz, R. Silbereisen: Obstsortenaltas; Ulmer
Verlag; Stuttgart 1989
(2) Müller-Bißmann: Deutschlands Obstsorten, Eckstein-Stähle
Verlag; Stuttgart 1905-1935
(3) (3) W. Hartmann: Farbatlas Alte Obstsorten; Ulmer Verlag;
Stuttgart 2000
|