Acker-Rittersporn
(Consolida regalis)
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| Name
der Pflanze: Acker-Rittersporn |
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Lateinischer Name: Consolida regalis
Familie:
Hahnenfußgewächse Ranunculaceae
Die Pflanze:
Mehrere, oft zahlreiche Blüten stehen in einem locker-rispigen Blütenstand; Rispenäste nur mit 3-7 Blüten. Blüten 2seitig-symmetrisch, blauviolett, ohne Sporn um 1,5 cm im Durchmesser; Sporn 1,5-2,5 cm lang, waagrecht bis schräg nach oben abstehend. Stengel aufrecht, vor allem an freistehenden Exemplaren stark verzweigt, kurzhaarig. Stengelblätter wechselständig, untere kurz gestielt, obere sitzend, bis zum Grunde mehrfach 3teilig oder gabelig in 1-2 mm breite, lineare Zipfel geteilt. Obere Blätter weniger reich geteilt als untere. Mai-September. 15-40 cm.
Vorkommen:
Braucht kalkhaltigen, nährstoffreichen, humosen Lehmboden. Besiedelt Getreidefelder, Wegränder, Ödland und Brachen. Nur noch selten in kleineren, individuenreichen Beständen. Zerstreut. Fehlt im Tiefland, in den nordwestlichen Mittelgebirgen, westlich des Rheins, im Schwarzwald und südlich der Donau sowie in den Zentralalpen ganz oder größeren Gebieten. In den nördlichen Kalkalpen selten und nur bis etwa 700 m.
Weiteres:
Der Acker-Ritterspom ist durch die Unkrautbekämpfung mit Herbiziden in Getreidefeldern sehr selten geworden. Örtlich kommt er nur noch auf Ödland vor. Er enthält Diterpen- und Nor-Diterpen-Alkaloide, allerdings wohl weniger als Eisenhut-Arten. Er muss als giftig angesehen werden. Gleiches gilt für verwandte Arten, die als Zierpflanzen gelegentlich in Gärten gehalten werden (C. ajacis und Delphinium elatum, siehe diese Arten). Ssp. regalis: mitteleuropäische Sippen; ssp. paniculata (Host) Soö: Blüten dunkelblau; Stengel stark verästelt. Südalpenfuß; selten.
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