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Lateinischer Name: Rubus fruticosus
Familie:
Rosengewächse Rosaceae
Die Pflanze:
Einer Legende nach entstand die Brombeere durch das Blut, das beim Kampf zwischen
Titanen und Göttern verspritzt wurde.
Die Sträucher wuchern üppig mit rankenden, bestachelten Trieben. Häufig
entstehen praktisch undurchdringliche Hecken- daher oft als Grenzbepflanzung
genutzt.
Blüten: groß, weiß bis zartrosa
Früchte: schwarz; die Früchte reifen nicht alle gleichzeitig heran-
daher sind an einem Strauch oft grüne neben erntereifen Früchten zu
finden.
Kronblätter: eirund
Wie die Himbeeren haben auch die Brombeeren keine Dornen, sondern Stacheln.
Stacheln sind Auswüchse der Pflanzenepidermis (äußerste Zellschicht)
und dienen als Haftorgane.
Vorkommen:
Ursprung in Nordamerika und Eurasien. Heute kann man die robuste Pflanze in fast überall in den gemäßigten Zonen finden.
Weiteres:
Beste Pflanzzeit: Herbst, und frostempfindliche Sorten im Frühjahr
Höhe der Sträucher: bis 3 m
Pflanzenabstand:
- Rankend: 2-3 m/ Platzbedarf pro Pflanze: 4m²
- Aufrecht wachsend: 0,8- 1,2 m/ Platzbedarf pro Pflanze: 2m²
Mögliche Erziehungsform: an Drahtrahmen (Palmettenerziehung, Fächererziehung),
Hecke bei mehreren Pflanzen
Verbreitete Sorten: Jumbo, Loch Ness, Theodor Reimers
Andere Sorten: Black Satin, Choctaw, Nessy, Thornfree, Thornless Evergreen,
Wilsons Früchte
Quellen:
Fischer, Manfred. Farbatlas Obstsorten.Verlag Eugen Ulmer. Stuttgard. 2. Auflage.
2003
Lehari, Gabriele. Beeren. Sorten- Anbau- Fitness und Gesundheit- Feine Rezepte.
Ulmer Verlag
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