Pflanzensteckbrief Gewöhnliche Fichte
Lateinischer Name: Picea abies
Familie: Kieferngewächse Pinaceae
Gattung: Fichten (Picea)
Die Pflanze
Vorkommen
Raschwüchsiges, deshalb sehr häufig gepflanztes, wichtigstes Nutzholz. Die Fichte bildete in Mitteleuropa ursprünglich wohl nur über etwa 800 m geschlossene Wälder. Sie verlangt eher frischen als trockenen Boden, da die meiste Rassen ausgesprochen flach wurzeln. In schneereichen Gebieten haben sich schlankwüchsige Riesen durchgesetzt, wogegen im Flachland häufig stark beastete, breite Formen wachsen, deren Holz weniger geschätzt wird.
Wissenswertes
Die Fichte zeichnet sich durch eine sehr große Zahl von Standortsrassen aus. In niederschlagsreichen Mittelgebirgen (Schwarzwald, Bayerischer Wald) erreicht sie ihre größten Höhen und ihr höchstes Alter (nahezu 400 Jahre). Häufig findet man an der Fichte zapfenartige Gallen, die durch die Fichten-Gallenlaus (Chermes abietis) hervorgerufen werden. - Von der Gewöhnlichen Fichte werden zahlreiche Gartenformen angebaut, die sich vor allem im Wuchs voneinander unterscheiden. Beliebt sind nicht zu letzt Zwergformen, die kaum 3 m hoch werden. Selbst als Heckengehölz geeignet.
Bildrechte
Bildlizenz: Das Bild ist Public Domain und unterliegt somit keiner Lizenz und darf in jeder Form frei weiterverwendet werdenBildautor/Bildquelle: Heinz Seehagel
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