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Pflanzensteckbrief Stinkende Nieswurz

Stinkende Nieswurz (Helleborus foetidus)
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Pflanze: Stinkende Nieswurz
Lateinischer Name: Helleborus foetidus
Familie: Hahnenfußgewächse Ranunculaceae
Gattung: Nieswurz (Helleborus)

Giftigkeit giftig
Keine Heilpflanze Keine Heilpflanze
Keine Zierpflanze Keine Zierpflanze
ungenießbar ungenießbar

Die Pflanze

Mehrere Blüten stehen in einem locker-rispigen Blütenstand am Ende des Stengels und der Zweige. Blüten nickend bzw hängend, 1-2 cm (mit ausgebreiteten Blütenhüllblättern bis 3 cm) im Durchmesser. Blütenhüllblätter grün, vorne oft mit rotem oder rotbraunem Rand, sich in der aufgeblühten Blüte seitlich mit den Rändern überdeckend. Stengel verzweigt, kahl oder oberwärts sehr kurz behaart. Stengelblätter wechselständig, obere ganzrandig, oval, 2-5 cm lang; untere Stengelblätter den grundständigen Blättern ähnlich. Grundblätter überwinternd, 5-10 cm lang gestielt, mit breiter, hellgrüner Scheide und 5-9fach fußförmig geteilter, auffallend dunkelgrüner Blattspreite; Blattabschnitte lanzettlich, gezähnt, oft mit braunviolett überlaufenen, kältegeschädigten Teilen. März-Mai. 20-60 cm.

Blüte/Blüten

JAN FEB MÄR APR MAI JUN JUL AUG SEP OKT NOV DEZ

Blütenfarbe: grün
Blühdauer: von März bis Mai


Vorkommen

Braucht steinigen, zumindest etwas kalkhaltigen, lockeren, humosen Lehm- oder Lößboden in Gegenden, in denen eher hohe Luftfeuchtigkeit herrscht als Trockenheit, und in der extreme Fröste während des Winterhalbjahres nicht in der Zeit häufig sind, in der kein Schnee liegt. Kommt in der Pfalz, in den tieferen Lagen der Mittelgebirge südlich des Mains, an sonnigen Stellen des Fränkischen, des Schwäbischen und des Schweizer Jura sowie im Wallis und am Alpensüdfuß vor. Auch in diesen Gebieten zum Teil fehlend, sonst zerstreut. Meist in individuenarmen, aber auffallenden Beständen.


Wissenswertes

Enthält vermutlich Bufadienolide und Ranunculin. Obschon das Kraut früher zum Vertreiben von Läusen verwendet worden sein soll, fehlen detaillierte Angaben über den Giftstoffgehalt.


Bildrechte

Bildlizenz: Das Bild wurde unter der Lizenz GNU Free Documentation License veröffentlicht und darf unter den Bestimmungen dieser Lizenz weiterverwendet werden.

Bildautor/Bildquelle: Bernd Haynold

 

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