Pflanzensteckbrief Weiss-Tanne
Lateinischer Name: Abies Alba
Familie: Kieferngewächse Pinaceae
Gattung: Tannen (Abies)
Die Pflanze
Vorkommen
Bevorzugt mittlere Höhenlagen zwischen 400 und 1000 m. Bevorzugt tiefgründigen Boden, in den sie mit ihrer Pfahlwurzel ziemlich tief eindringen kann. Kommt sowohl auf kalkhaltigem wie auch auf kalkarmen Böden ursprünglich vor. Liebt im Sommer Wärme, verbraucht dann aber reichlich Wasser und bevorzugt daher feuchte Böden bzw Lagen mit hoher Luftfeuchtigkeit. Als Jungbaum auf Beschattung angewiesen. Anfällig gegen Spätfröste. Zeigt als freistehendes Einzelexemplar nur selten gutes Wachstum. Häufig.
Wissenswertes
Die Weiß-Tanne kommt – wie die Fichte - in verschiedenen Standortsrassen vor, erreicht deren Formenmannigfaltigkeit indessen nicht. Gelegentlich wuchern auf Weiß-Tannen "Hexenbesen". Diese werden durch einen Rostpilz hervorgerufen. Die Weiß-Tanne hat als Zierpflanze keine wesentliche Bedeutung erlangt. In den letzten Jahrzehnten sind die Weiß-Tannen-Bestände örtlich mehr oder weniger stark geschädigt worden. Für diese Schädigungen wurden Umwelteinflüssen verantwortlich gemacht.
Bildrechte
Bildlizenz: Das Bild wurde unter der Lizenz GNU Free Documentation License veröffentlicht und darf unter den Bestimmungen dieser Lizenz weiterverwendet werden.Bildautor/Bildquelle: Thomas Dreger, Suhl
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