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Lateinischer Name: Crataegus sspec
Familie:
Rosengewächse Rosaceae
Die Pflanze:
Allgemein:
Unterschieden wird zwischen Eingriffeligen Weißdorn (Crataegus monogyna)
und dem Zweigriffeligen Weißdorn (Crataegus laevigata). In Europa noch weitere
Züchtungen- eine ist der Rotdorn (auch: Crataegus laevigata, bekannt: Paul´s
Scarlet, Punicea, Punicea Flore Pleno). Hahnendorn (Crataegus crus- galli)
Wuchs: Strauch, manchmal baumartig (bis zu 12 m hoch), trägt Dornen und
Blüten: weiß (manchmal rot angelaufen) in einer
aufrechten Dornenrispe, im Eingriffeligen nur 1 Griffel (sleten auch 2), im
Zweigriffeligen 2 Griffel (mitunter auch 3)
Früchte: dunkelrot, Reife im August, schmecken mehlig
Laubblätter: beim Zweigriffeligen Weißdorn 3-5 teilig,
beim Eingriffeligen 5-7 teilig; Umriss ist verkehrt eiförmig
Vorkommen:
in unseren Breiten sehr häufig, bis nach Skandinavien
und Großbritannien verbreitet. In Wäldern, Gebüschen, am Straßenrand
und in Gärten. Weißdorn wächst in bis zu 1600m Höhe. Heimat:
Nordamerika.
Weiteres:
Weißdorn, Rotdorn und Hahnendorn sind ungiftig.
Heilwirkung und Medizinische Anwendung: Mittel bei Herzerkrankungen, Herzkreislaufschwäche,
Herzklopfen, Herzstechen, Angina pectoris, Arterienverkalkung. Senkt zu hohen
Blutdruck und gleicht niedrigen an. Kann unbedenklich über lange Zeit (Monate
und Jahre) auch zur Vorbeugung eingenommen werden. Verwendung auch in der Homöopathie.
Name: Früher im Volksmund: Hagdorn, Hanweide, Haynerholz,
Mehlbaum und Maulbeerbusch. Crataegus (der Gattungsname) bezieht sich womöglich
auf das feste Holz des Weißdorns (griech. krataios: stark, fest). Da die
gedrehten Dornen des Hahnendorns an Hahnenkrallen erinnern, stammt wohl daher
der Name.
Geschichte: Medizinische Nutzung war in früher Zeit nicht
bekannt. Im 19. Jahrhundert fand der Weißdorn seinen Platz unter den Arzneien.
Die ärmere Bevölkerung aß aber schon früher die roten Früchte
(als Mus oder als Mehlzusatz).
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