Winterling
(Eranthis hyemalis)
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der Pflanze: Winterling |
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Lateinischer Name: Eranthis hyemalis
Familie:
Hahnenfußgewächse Ranunculaceae
Gattung:
Eranthis
Die Pflanze:
Blüten einzeln am Ende der Stengel, 2-2,5 cm im Durchmesser, gelb. Meist
6 Blütenhüllblätter, selten mehr. Staubblätter zahlreich. Stengel aufrecht, kahl, grün oder rotbraun überlaufen. Am Stengel sitzt nahe der Blüte ein Wirtel aus 3 waagrecht abstehenden Hochblättern, die tief und handförmig in lanzettliche bis spatelige Zipfel zerteilt sind. Meist nur 1 grundständiges, ziemlich lang gestieltes Blatt, das erst nach der Blüte erscheint; es ist im Umriss rundlich und bis zum Grunde handföhnig 3-7teilig. Blattabschnitte unregelmäßig eingeschnitten oder bis zu einem Drittel der Abschnittslänge in Zipfel aufgeteilt. Januar-März. 5-15 cm.
Vorkommen:
Braucht nährstoffreichen, lockeren Lehmboden und eher Halbschatten als volles Licht. Heimat: Mittelmeergebiet. Ist örtlich in Weinbergen oder lichten Gebüschen beständig verwildert, z.B. in Thüringen bei Jena, mehrfach in Baden-Württemberg, im Schweizer Jura bei Solothurn; dann auch in größeren Beständen. Sonst gelegentlich unbeständig aus der Kultur ausgebrochen und dann meist nur in der Nähe von Gartenanlagen wenige Pflanzen.
Weiteres:
Der Winterling soll kein Protoanemonin enthalten, ebenso wenig das Glukosid des Protoanemonins, das oft Ranunculin genannt wird. Ein Giftverdacht ist also kaum begründet. Dies ist insofern von gewisser Bedeutung, als Eranthis zu den häufig gepflanzten Frühblühern in Ziergärten gehört, da seine knollig verdickten Rhizome bequem von Versandgärtnereien verschickt werden können. Eranthis hält sich allerdings nur im Halbschatten und auf humosen Lehmböden in größerer Zahl und für längere Zeit.
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