Alles was nicht winterhart ist, muss entsprechend geschützt werden. Balkonkisten und Kübelpflanzen müssen ins Haus.
Frühjahrsblüher (das sind alle Krokusse, Tulpen, Narzissen, etc.) werden jetzt gesät/gepflanzt. Genau wie die Obstbäume sollte das nicht zu spät passieren, denn auch sie müssen sich erst einmal einwurzeln, damit sie gut über den Winter kommen.
Einjährige Pflanzen kommen sobald sie nicht mehr schön sind, auf den Kompost, die Fläche wo sie gestanden haben, kann entweder gemulcht werden (das Falllaub der Bäume – außer dem der Walnuss- eignet sich dafür super) oder es werden zum Beispiel Gründüngungspflanzen eingesät, die den Boden über Winter bedecken. In einem naturnahen Garten, sollten wir immer möglichst wenig “nackte Erde” über den Winter bringen. Natürlich können aber auch winterharte Zierpflanzen gesetzt werden (Zierkohl zum Beispiel, oder Heidekraut…) .
Stauden (das sind alle mehrjährigen Pflanzen wie Phlox, Lupine, Rittersporn, Taglilien, etc.) müssen nicht immer komplett zurückgeschnitten werden. Einerseits schützen sie als Pflanze den Boden, andererseits bieten ihre Fruchtstände Nahrung für viele Tiere im Winter. Sie sind bestes (und komplett kostenloses) Winterfutter für Vögel. Und selbst die Insektenfresser (die ja mit unserem handelsüblichen Körnerfutter nichts anfangen können) haben etwas davon, weil sie sich die überwinterenden Spinnen und Insekten aus den Stengeln und Blättern herauspicken. Außerdem überwintern zahlreiche Nützlinge in den stehenden Stauden, besonders wenn diese vielfältig in Struktur und Höhe sind. Damit betreiben wir vorbeugenden Pflanzenschutz für das nächste Gartenjahr.
Gladiolen und Dahlien müssen spätestens nach dem ersten (leichten!) Frost aus dem Boden raus und im Keller frostfrei überwintert werden.
Rosen werden im Oktober angehäufelt und nach dem ersten Frost mit Reisig bis ca. 40cm Höhe LOCKER abgedeckt. Nicht zu dicht abdecken, weil sonst keine Durchlüftung erfolgt und der Schneedruck den Strauch zusammendrücken kann.
Alles was dennoch ausgerissen und/oder abgeschnitten wird (und nicht augenscheinlich krank ist), sollte auf den Komposthaufen gebracht werden. Zu große Pflanzenteile können gehäckselt werden. Wenn man allerdings einen neuen Komposthaufen anlegen muss oder will, eignen sich besonders jener Strauchschnitt und die herbstlichen “gröberen” Abfälle dafür, einmal die unterste Lage des Haufens anzulegen und so für etwas Durchlüftung von unten zu sorgen.
Tags: Gartenpflanzen, Überwinterung//
Kategorie Garten //
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