Katzenminze – unkompliziert und dekorativ

Die Katzenminze (Nepeta) stammt aus der Familie der Lippeblütler (Lamiaceae) und wirkt durch ihren würzig-herben Duft nicht nur auf Katzen anziehend. Der Duftstoff Actinidin ist dem des Baldrian sehr ähnlich und hat daher auf Katzen eine unwiderstehliche Anziehungskraft.

Katzenminze

Foto: Kristian Peters

Für den Garten eignet sich neben der Wildform vor allem die Hybride Blauminze (Nepeta x faassenii) sehr gut, da sie von Mai bis in den September hinein blüht. Die Katzenminze liebt dabei trockene steinige Lagen und ist allgemein sehr anspruchslos, was sie zu einer hervorragenden Kandidatin für einen Steingarten macht. Sie ist durch ihre reichen Blüten vor allem eine Attraktion für alle möglichen Insekten.

Auch gegen Krankheiten ist sie sehr resistent und wird kaum von Schädlingen befallen. Daher bedarf sie keiner besonderen Pflege. Durch Rückschnitt nach der ersten Blüte kann man einen kompakten Wuchs fördern und sie zur erneuten Blüte bringen.

Die Vermehrung der Katzenminze erfolgt durch Versamung und sie verwildert selbstständig. Ist dies nicht gewünscht, sollte man die Blüten vor der Versamung abschneiden.

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