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Wassergärten gestalten

Seerose im Gartrenteich

In einem Wassergarten dominiert, wie der Name schon sagt, das Wasser.
Zumeist in Form von Gartenteichen oder Schwimmteichen bis hin zu komplexeren Wasserläufen mit Springbrunnen und künstlichen Bächen, welche die Teiche im Umlauf mit Wasser versorgen.

Ein solcher Gartenteich oder eine solche Wasser-Anlage will gut geplant sein, damit sie sich möglichst gut in den Garten integrieren kann. Eine falsche Bepflanzung oder die falsche Stelle kann aus einem schönen Teich schnell ein Sumpfloch machen.

Hat man die richtige Stelle gefunden und ist die Planung abgeschlossen, kann man beginnen den Wassergarten zu formen und mit Pflanzen zu bestücken. Dazu benötigt man natürlich Pflanzen, die Wasser vertragen oder ausschließlich im Wasser wachsen, wie z.B. Teichrosen und Seerosen.

Hat man die gewünschten Pflanzen in und um den Teich gepflanzt, kann man die Wasserflächen erst einmal sich selber überlassen. Ist der Teich mit den richtigen Pflanzen besetzt, kann nicht viel schief gehen und die Algen werden in Schach gehalten. Zu Beginn wird in den meisten Fällen eine rasche Algenblüte einsetzen, die die komplette Wasseroberfläche abdecken kann.
Diese verschwindet jedoch wieder, wenn die Nährstoffe im Wasser verbraucht sind. Dann kann sich der Teich im Idealfall durch die Wasserpflanzen selbst erhalten.

Es gibt zahlreiche Pflanzen, die geeignet sind, in und um eine Teichlandschaft zu wachsen.
Man unterteilt sie dabei in 4 Gruppen:

  • Teichgrund-Pflanzen:

    Diese Pflanzen setzt man in den Teichgrund um das Wasser zu reinigen und um es mit Sauerstoff anzuregen. Sie wachsen komplett unter Wasser, fest verwurzelt oder schwebend. Hierzu gehören z.B. die Walliserina-Arten und das Tausendblatt.
     
  • Schwimmblattpflanzen:
     
    Hierzu gehören die Seerosen und die meisten Wasserzierpflanzen, aber auch die nicht sehr geschätzte Wasserlinse (Lemna)
     
  • Uferpflanzen:
     
    Diese wachsen am Teichrand im ständig feuchten Boden und müssen an die hohe Feuchtigkeit angepasst sein. Gute Uferpflanzen sind Schilfrohr, Rohrkolben, Binse und Sumpf-Lilien
     
  • Sumpfpflanzen:
     
    Die Sumpfpflanzen besiedeln den Übergang vom Ufer zum Festland und sind darauf ausgerichtet, dass ihre Wurzeln immer wieder eine Weile unter Wasser stehen können. Gut gedeihen kann hier z.B. die Sumpfdotterblume, einige Primelarten, das Schaublatt und die japanische Iris.

Bei der gesamten Bepflanzung ist es wichtig darauf zu achten, dass die verschiedenen Bereiche miteinander harmonieren und den Wasserbereich auf den restlichen Garten gut abzustimmen, damit man auch lange Freude an seinem Wassergarten haben kann.

 

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