Der Weihnachtsbaum
Die
Tradition des Weihnachtsbaumes (auch Christbaum genannt) geht auf das alte
keltische Brauchtum zurück, zum 25. Dezember (zur Winterwonnenwende)
ein Baum zu Ehren des Mithras geschmückt und Tannenzweige ins Haus gehängt
um böse Geister zu vertreiben. Zudem gab das Grün Hoffnung auf die
Wiederkehr des Frühlings.
Dieser Brauch wurde vom Christentum übernommen und so abgewandelt, wie wir ihn heute kennen: der geschmückte Weihnachtsbaum.
Den Baum selber stellt die Natur zur Verfügung, zumeist in Form von Fichten oder Tannen. Aber auch andere Nadelbäume, wie Koniferen oder Kiefern kommen zum Einsatz.
In Deutschland wird vorwiegend die Nordmann-Tanne als Christbaum verwendet, weil sie gut riecht und viel haltbarer ist als die Fichte. Gegenüber der Fichte hat die Normanntanne den Vorteil, dass sie an Ihren Knospen nicht harzt, und dass die Nadeln nicht stachlig sind, sondern abgerundet, was das Hantieren mit dem Baum um einiges einfacher macht. Zwar ist die Tanne ein wenig teurer als die Fichte, aber man sollte ihr aus den genannten Gründen den Vorzug geben, wenn man schon einen Baum aufstellen will.
Es werden aber auch immer mehr künstliche Weihnachtsbäume verwendet, da diese nicht jedes Jahr erneuert werden müssen, nur einmal kosten und keine Nadeln fallen lassen. Allerdings fehlt diesen "Kunstwerken" oft jegliche Natürlichkeit und Geruch, was die echte Tanne hingegen als traditionellen Weihnachtsbaum auszeichnet.
Der größte (ungeschmückte) Weihnachtsbaum der Welt ist übrigens
der "Nation's Christmas Tree" (General Grant Tree) im Sequoia National
Park mit 82m Höhe. Der größte jemals geschmuckte Baum war
hingegen ein 80m hoher Eucalyptus regnans in Tasmanien, der 1999
zu Werbezwecken mit 3000 Lichtern geschmückt wurde.
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